Wir bearbeiten die
Hufe Ihrer Pferde schonend und ohne plötzliche Stellungsveränderungen - Ausbildung noch bei Jochen Biernat persönlich. Priorität hat hierbei, die optimale und individuelle Form des Hufes, der nicht in eine
‚Lehrbuchform’ gezwungen wird. Mit der Zielsetzung, ein funktionierendes Fundament der Gliedmaße (des Pferdes) herzustellen, das für einen problemlosen Bewegungsablauf notwendig ist, verfolgt die von uns
angewandte Huforthopädie eine dauerhafte und positive Verbesserung der Hufsituation, also auch einer Funktionsoptimierung.
Die sorgfältige Bearbeitung der Hufe bedingt, dass sie sich praktisch in die korrekte Form
laufen – das geschieht unter anderem über das Steuern des Hornabriebes. Durch die angepasste und individuelle huforthopädische Behandlung, die sich deutlich von anderen Bearbeitungstechniken unterscheidet, kann
ein bereits ungünstig verformter Huf auch wieder nachhaltig korrigiert werden.
Neben der Steuerung des Hornabriebes gilt es Faktoren wie Hebelkraft, Spreizwirkung, Bodengegendruck etc. wirkungsvoll zu nutzen um den
gesunden Huf herzustellen.
An dieser Stelle möchten wir noch erwähnen, dass Veränderungen der Hornkapsel (weg vom individuellen Optimum) immer auch mit der Veränderung der knöchernen Strukturen einhergehen – diese
sind immer ungünstig.
Ein Gefahrenpotential birgt die konventionelle Hufbearbeitung, wenn sie das einseitige Kürzen eines schiefen Hufes als geeignetes Mittel propagiert. Die ad hoc veränderte Statik kann Schäden des
Bewegungsapparates (Gelenke, Muskulatur, Sehnen und Bänder) begünstigen und erhöht die Verletzungsgefahr disproportional. So könnten Erkrankungen wie Schale, Spat, Schleimbeutelentzündungen, Gelenkentzündungen,
Sehnenentzündungen, –an oder -abrisse durch diese Stellungsveränderungen begünstigt werden.
Um das zu verstehen, ist es wichtig zu wissen, dass die Gelenke der Gliedmaßen sogenannte Scharniergelenke sind (Ausnahme
Hufgelenk, das eine geringe seitliche Flexibilität hat).
Fassen wir zusammen: Im Gegensatz zu der konventionellen Bearbeitung verändert unsere Arbeit nicht abrupt die Stellung des Pferdes und macht den Huf auf
unbedenkliche Art in Form und Funktion tüchtig – Probleme werden so vermieden oder gelöst.